Wie du mit Pinterest optimal (durch)startest

Nachdem ich dir letzte Woche gezeigt habe, mit welchen kleinen Tricks du bei Pinterest erfolgreich bist, wurde ich mehrfach darum gebeten, doch erst einmal ein kleines How-to zu schreiben, wie du überhaupt mit Pinterest anfängst. Hier ist es nun – viel Spaß!

Pinterest ist grundlegend ein recht übersichtliches Netzwerk. Ich nutze es nicht wirklich häufig, da ich damit irgendwie noch nie so richtig warm geworden bin.

Deswegen kann ich auch nur hoffen, dass dir meine folgenden Tipps – genauso wie die, die ich bereits letzte Woche verfasst habe – helfen können.

Sollte da aber noch etwas unklar sein, dann melde dich einfach!

Schritt 1: die Anmeldung

Du gehst auf pinterest.com.

Wenn es schnell gehen soll, dann melde dich mit deinem Social Media Account bei Facebook an. Einfach auf „weiter mit Facebook“ und dann den Anweisungen folgen.

Andere Variante ist die Eingabe der Mail-Adresse.

Dann beantwortest du einfach Pinterests Fragen nach deinem Namen, deinem Alter und deiner Interessen und schon bist du drin.

Tipp: Ich melde mich ehrlich gesagt immer ungern mit anderen Accounts an, weil die Netzwerke sich dann gegenseitig auslesen können und sich zudem meist das Recht einräumen, auf meiner Chronik zu posten. Ist aber Geschmacksache: wenn du beispielsweise deine Pins immer gleichzeitig auch auf Facebook posten willst (was am Anfang für den Werbezweck vielleicht gar nicht so verkehrt ist), dann würde sich das anbieten.

Schritt 2: das Profil einrichten

Um nun dein Profil zu erreichen, klickst du in dem sich öffnenden Fenster oben rechts auf deinen Namen.

Auf deinem Profil angekommen, klickst du dann auf „Profil bearbeiten“, welches unter deinem Namen rot unterlegt zu finden ist.

Dort kannst du nun ein Profilbild einrichten (165×165 Pixel) und eine Kurzinfo sowie deinen Ort (wenn du magst) und deine eigene Webseite einfügen.

Tipp: Vergiss hier in der Kurzinfo nicht die Verlinkung zu deinem Impressum!

Schritt 3: das Profil mit Leben füllen

Nun haben wir also schon einmal ein hübsches Profil, das unseren künftigen Besuchern verrät, wer oder was wir eigentlich sind und was sie auf unserem Profil erwarten können.

Dann können wir das Profil ja endlich mit Leben füllen!

Um dein Profil zu strukturieren und deine Besucher ein wenig an die Hand zu nehmen, empfiehtl es sich, deine Pins in verschiedene Pinnwände zu unterteilen.

Dafür klickst du nun auf „Pinnwand erstellen“. Es öffnet sich ein Fenster, in dem du dann die jeweilige Pinnwand beschreiben kannst. Versuche, die Inhalte so präzise wie möglich zu strukturieren, denn desto besser findet sich dein Besucher zurecht und auch Pinterest kann dich besser einordnen.

Tipp: Möchtest du hier eine Pinnwand erstellen, die nur für dich sichtbar ist – weil du vielleicht Ideen und Inspirationen sammelst, die aber nicht mit deinem Profil in Verbindung stehen oder so – , dann stelle bei „soll sie geheim sein?“ den Regler auf „Ja“, indem du auf die weiße Fläche neben dem „Nein“ klickst. Er müsste dann rot unterlegt sein.

Schritt 4: Pins anlegen und Pins teilen

Nun hast du also viele tolle und gut strukturierte Pinnwände in deinem Profil erstellt und möchtest mit dem Pinnen loslegen?

Gehe also in die jeweilige Pinnwand und klicke dort auf „Pin hinzufügen“. Nun hast du zwei Möglichkeiten: entweder du hast ein Bild auf deinem Computer, das du hier hinterlegen möchtest. Dann klicke auf „Dein Gerät“ und folge den Anweisungen.

Oder – und das ist die bessere Variante – du hast ein Bild auf einer Webseite gefunden (vielleicht dein Blogbeitrag), das du pinnen möchtest. Dafür klickst du auf „Internet“ und wirst aufgefordert, die URL einzutragen. Wenn du das getan hast, klickst du auf „Weiter“ und wartest, bis dir Pinterest Bilder von dieser Seite vorschlägt.

Vorsicht hierbei: es gibt auch Seiten mit Bildern, die von Pinterest nicht ausgelesen werden können. Bitte hier nicht die Bilder einfach runterladen und über den PC hochladen (es sei denn, es sind deine eigenen) – sonst machst du dich am Ende noch strafbar!

Gehen wir jetzt aber mal davon aus, dass er Bilder gefunden hat. Dann listet er sie dir auf und du kannst aus ihnen auswählen. Hast du das Bild deiner Wünsche gefunden, gehe mit der Maus über das Bild. Es müsste ein „Pin it“ am oberen linken Rand des Bildes erscheinen. Da klickst du drauf und es öffnet sich ein Fenster, in dem du die Pinnwand auswählen sollst, in die der Pin gelegt werden soll, und eine kleine Beschreibung angeben sollst, was auf diesem Pin zu sehen ist. Bist du fertig, klicke auf „Pin it“ und der Pin wird deiner Pinnwand zugeteilt.

Tipp: Rechtlich bin ich leider nicht so sehr bewandert. Ich weiß aber, dass das Verbreiten von Bildern in Pinterest immer in einer gewissen Grauzone geschieht. Bietet ein Blogger oder eine Webseite oder ein anderer Pinner die Möglichkeit an, die Bilder zu pinnen (zum Beispiel, indem er das Pinterest-Plugin auf der Seite eingefügt hat), sollte das auch kein Problem sein. Andernfalls wäre ich vorsichtig und würde vielleicht eher noch einmal nachfragen.

Schritt 5: in Pinterest stöbern

Du hast nun dein Profil fertig gefüllt und möchtest bei anderen stöbern? Dann klicke entweder auf das Pinterest-Zeichen links neben der Suchleiste und gelange dort zu deiner Startseite (enthält Pins, die Pinterest für dich zusammensucht).

Zweite Variante ist, du nutzt die Suchleiste. Dort gibst du am besten möglichst prägnante Worte ein, die beschreiben, was du suchst. Hast du einen Begriff eingegeben, gibt dir Pinterest bereits passende Ergebnisse. Möchtest du noch einmal deine Suche verfeinern, bietet dir das Netzwerk in einer Leiste oberhalb der Pins verschiedene Kategorien an, die dir helfen sollen, das zu finden, was du suchst. Suchst du ganze Pinnwände oder Pinner, die deinen Begriff bedienen, dann kannst du unterhalb dieser eben beschriebenen Leiste auf „Pinner“ oder „Pinnwände“ klicken.

Dritte Variante: du drückst auf das Symbol mit den drei Streifen rechts neben der Suchleiste und suchst dir eine Kategorie aus, in der du stöbern möchtest.

Gefällt dir nun ein Pin, dann kannst du ihm ein Herz geben. Das tust du, indem du mit der Maus auf den Pin gehst und das Herz in der oberen rechten Ecke des Bildes klickst. Das ist dann in etwa vergleichbar mit einem Like bei Facebook.

Möchtest du den Pin bei dir im Profil hinterlegen (also teilen), klickst du auf „Pin it“, suchst die richtige Pinnwand aus und schreibst eine kurze Beschreibung.

Möchtest du einfach nur zu der Origimalseite des Pins, dann findest du unterhalb des Bildes den Satz „Auf … gefunden“. Mit einem Klick darauf landest du auf der Ursprungsseite.

Tipp: Gebe in die Suche lieber beispielsweise „DIY Holz“ ein als „einfaches DIY aus Holz“. Füllwörter braucht Pinterest nicht.

Okay, das waren erst einmal fünf Schritte, die mir so eingefallen sind. Wenn du noch etwas wissen möchtest, dann frag einfach in den Kommentaren! :)

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8 Gedanken zu “Wie du mit Pinterest optimal (durch)startest

  1. Hei Bine,

    ich bin ja totaler Pinterest Sucht ;-) tausend mal lieber als Instagram. Hier gibt es sooo viele Inspirationen und man kommt auch auf viele neue Blogs.
    Einfach ist es nochdazu und ein paar Klicks und schon gepinnt!
    LG Tanja

    Gefällt 1 Person

    • Guten Morgen liebe Tanja,

      ja, schnell geht das auf jeden Fall. Da ich aber Selfies und Handyfotos vom Essen liebe, ist instagram eher was für mich. ;) Ich stöbere aber fast jeden Tag auf Pinterest nur so rum. Da kann man einfach gar nicht mehr aufhören… :D

      Dankeschöööön und einen schönen Mittwoch!
      Bine

      Gefällt 1 Person

  2. So wie du das beschreibst klingt das so einfach und praktisch..gggg…sobald ich mal Zeit habe werde ich das wirklich nochmal angehen genauer.
    Aber grad für Fotos finde ich Insta sooo praktisch.

    Liebe Grüße und danke fürs Zusammenfassen!
    Sina

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