Wie du den größtmöglichen Nutzen aus deinem Pinterest-Account ziehen kannst

Ich liebe ja Bilder und bin absolut davon überzeugt, dass ein Bild häufig mehr als tausend Worte sagen kann. Du auch? Dann bist du vielleicht auch bei Pinterest aktiv? Ich werde dir heute ein paar kleine Tipps mit auf den Weg geben, wie du deinen Pinterest-Account bestmöglich nutzen kannst.

In meiner Social Me Social U Blog-Umfrage wurde dieses Thema bereits gewünscht: wie gehe ich eigentlich bestenfalls mit Pinterest um?

Heute habe ich mal ein paar Dinge zusammengefasst, die mir spontan in den Kopf gekommen sind. Bereit für neun brandheiße Tipps? Na dann – Los geht’s!

  • Nutze Pinterest als deinen persönlichen Notiz-Block! Ich habe früher immer Dinge, die ich im Internet gefunden habe und toll fand, mit einem Lesezeichen versehen und dann umständlich abspeichern müssen. Mit Pinterest ist das aber durchaus einfacher geworden. Hier muss ich nicht mehr tausende einzelne Seiten irgendwo abspeichern, sondern erstelle mir eine Pinnwand, stelle diese auf „geheim“ und speichere mir da einfach alles ab, was ich toll finde – das Ergebnis: meine Inhalte sind einfach und schnell gespeichert und ebenso einfach und schnell wiedergefunden!
  • Gestalte dein Profil spannend und aussagekräftig! Ja, das sind immer zwei Worte, die alles, aber auch gar nichts aussagen. Ich erkläre dir aber gern, was ich damit meine: in deinem Pinterest-Profil sollte – wie auch auf anderen Social Networks – ganz klar ersichtlich sein, was du genau zu bieten hast. Dafür brauchst du ein tolles Profilbild (entweder ein Foto von dir selbst oder eines, das stellvertretend für deinen Blog steht), einen kurzen und knackigen Vorstellungstext (Achtung: hier unbedingt dein Impressum einbinden!) und ein durch verschiedene, gut durchdachte Pinnwände überzeugendes Profil. Mach dabei lieber eine Pinnwand mehr als zu wenig! Ist dein Thema etwa Mode könntest du deine Pinnwände aufteilen in „mein Fashion-Blog“, „Outfit Inspirationen“, „Fashion DIY“, „Fashion Trends“, „Casual“, „Working Chic“, etc.
  • Verbreite auf Pinterest nicht nur deinen eigenen Content! Pinterest funktioniert auch ein bisschen wie beispielsweise Twitter: du machst dort am besten auf dich aufmerksam, indem du Inhalte von anderen teilst. Mach dafür am besten eine eigene Pinnwand auf, damit deine Follower direkt zwischen deinem eigenen und dem gefunden Content unterscheiden können. Und dann kannst du schon drauflos pinnen – das Netzwerk lebt von der Verbreitung!
  • Verknüpfe dich mit anderen Pinterest-Usern! Wie immer im Bereich von Social Media: Networking ist alles! Suche dir passende Pinterest-User und folge ihnen, damit sie auf dich aufmerksam werden. Kommentiere zudem ihre Pins und markiere andere mit „Gefällt mir“. Vernetzung ist hier das A und O!
  • Binde Pinterest in deinen Blog ein! Wenn du neu bei Pinterest startest, wirst du – genau wie auf allen anderen Netzwerken – nicht sofort einen riesengroßen Andrang und tausende Follower haben. Das ist völlig normal. Du kannst aber durchaus etwas dafür tun, dass sich dein Content dennoch stärker auf Pinterest verbreitet. Wie? Indem du deinen Bloglesern ermöglichst, deine Blogpost-Bilder auf Pinterest zu teilen! Integriere also nicht nur einen Link zu deinem Pinterest-Profil, sondern auch einen Button für das Teilen deiner Blogbilder auf Pinterest!
  • Pinne nicht irgendwelche Bilder! Pinterest läuft etwas anders als etwa instagram. Während dort nämlich Selfies und Bilder von Personen super beliebt sind und sehr gut funktionieren, wird auf Pinterest eher geteilt, wenn das BIld kein Gesicht enthält – ganze 23 Prozent häufiger! Dazu kommt, dass auf Pinterest Qualität entscheidet. Hast du einen Food-, Mode-, DIY- oder Testblog hast du eh schon tolle Bilder für deinen Blog gemacht, die sich auch für Pinterest super eignen. Auch Infografiken sind bei Pinterest erfolgversprechender als bei instagram (Aber dennoch meiner Meinung nach bei Google+ am besten aufgehoben). Also: poste gute, qualitativ hochwertige und interessante Bilder ohne Menschen!
  • Lass die anderen doch mitmachen! Eine tolle Sache, die man bei Pinterest machen kann – lass jemanden aktiv deine Pinnwand mitgestalten! Wie? Indem du ihm eine Einladung schickst, auf der jeweiligen Pinnwand auch Inhalte einzufügen. So entsteht mehr Vielfalt, deine Follower haben Spaß daran, mit dir gemeinsam etwas zu erschaffen und du sammelst schnell viel Content. Dazu klickst du einfach oben links in deiner Pinnwand auf „+Einladen“ und schon kann es losgehen!
  • Vergiss die Hashtags nicht! Gerade, wenn man noch neu bei Pinterest ist, sollte man alles dafür tun, gefunden zu werden. Ein Tipp dafür ist definitiv die richtige Verschlagwortung. Wie das geht? Eigentlich ähnlich wie bei Twitter, Google+ oder instagram auch: mit Hashtags! Schaue nach, welche Hashtags beliebt sind und womit du deinen Content verknüpfen kannst und erhöhe so die Chance, gesehen zu werden!
  • Verknüpf doch deine Social Media Konten! Eine tolle Sache bei Pinterest: du kannst deine Pinnwand mit deinem Facebook- und/oder Twitter-Account verknüpfen. So hast du die Inhalte direkt auf den anderen Netzwerken verteilt und machst gleichzeitig Werbung für dein Profil!

So, mehr fällt mir erstmal nicht ein. Dir? Dann – wie immer – hopp, hopp in die Kommentare!

[Header: Viktor Hanacek, picjumbo]

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23 Gedanken zu “Wie du den größtmöglichen Nutzen aus deinem Pinterest-Account ziehen kannst

  1. Tolle Tipps!
    ABER die kann ich nur annehmen, wenn ich mich erstmal auskennen würde bei Pinterest, ich finde dort die Menüführung ganz ganz schrecklich,..zumindest gegenüber anderen Kanälen!

    Danke dir für das Zusammenfassen deiner Tipps!

    lg. Sina

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  2. Juhu Süße,
    mensch, immer wenn ich einen Artikel bei dir lesen, lerne ich wieder was Neues dazu ;-)
    Bin schon ein Greenhorn, zumindest komm ich mir so vor.
    Pinterest finde ich um Längen besser als Instagram, alleine schon, weil das Pinnen so einfach ist. Hier aber auch Hashtags zu verwenden – menno, hätte auch selbst drauf kommen können tsts
    Wünsche dir einen schönen Wochenstart

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    • Huhu Tanja,
      man lernt doch gerne immer mal wieder etwas Neues dazu. ;)
      Ich bin – ehrlich gesagt – eher ein instagram-Fan. Liegt aber auch daran, dass mein Blog allein keine großartigen Inhalte zum Pinnen enthält und meine Lieblingsmotive wie Katzen, mein Frühstück und Blumen auf Dauer für Pinterest nicht wirklich geeignet sind – also jedenfalls empfinde ich das so. ;)
      Danke für dein Feedback, Maus!
      Herzliche Grüße, Bine

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  3. Vielen lieben Dank für die Infos! Ein How-to-use fände ich super, bin da wirklich immer dankbar für solche Anleitungen. Pinterest würde mich ja schon interessieren (ich hab noch keinen Account, schleiche aber immer drumrum ob ich einen aufmachen soll), aber ich hadere da immer noch mit dem Rechtlichen. Wie ist das denn, kann man erkennen, ob irgendwer nicht gepinnt werden will? Ich denke Firmen etc. sind ganz heiß drauf weil es kostenlose Werbung ist, aber wie ist das mit Privatfotos (z.B. von Homepages, Blogs etc.), die man zufälligerweise pinnt? Oder muss man davon ausgehen, dass man heutzutage gepinnt wird, wenn man was ins Internet stellt? Du siehst, ich bin noch recht neu in der Bloggerwelt…

    Liebe Grüße
    Ines

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  4. Hallo Tanja,
    ich bin zwar schon eine gefühlte Ewigkeit auf Pinterest, aber vernachlässige doch einige Punkte sehr. Also bis jetzt, denn ab heute wird sich das ändern. ;) Danke für die hilfreichen Tipps!
    Liebste Grüße, Julia

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  5. Ich Versuche gerade meinen Blog bekannter zu machen und nutze dazu auch schon Printerest. Ich finde den Artikel gut. Mir war das mit den Hasch-tags noch nicht bewusst, hab das bisher nur bei Google+ benutzt. Aber was ich noch interessant fände, sind die idealen Bildergroessen. Ich habe etwas gelesen, dass die Bilder am besten eine Breite von 238 Pixeln sein sollten. Gibt es dazu noch mehr Tipps?

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  6. Huhu Bine,
    durch deinen Beitrag weckst du schlafende Geister in mir. Ich wollte mich nicht mit Pinterest auseinander setzen aber nun bekomm ich echt Lust drauf. :) Nehm es die Woche mal genauer unter die Lupe :)

    Liebe Grüße
    Lilly

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  7. Ich wiederspreche Dir nur ungern, aber man nutzt bei Pinterest keine Hashtags(zu 99%), im schlimmsten Fall führen sie dazu, Leser zu verlieren. Lieber aussagekräftige Beschreibung mit viel Input, was dann auch du Hashtags ersetzt. Aber Pinterest wird nun eh mehr Kommerz, mal gucken, was noch kommt.

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    • Huhu Susi,
      also ich habe bislang noch nicht die Erfahrung gemacht, dass Hashtags Follower kosten, aber du hast natürlich Recht, dass die Sache mit den Hashtags nicht so verbreitet ist, wie in anderen sozialen Netzwerken. Dennoch sollte man seine Bilder verschlagworten, um besser gefunden zu werden – ob nun mit # oder ohne vor deinem Schlagwort. Auf jeden Fall sollte man möglichst wenig Schlagworte pro Bild einsetzen und nicht jedes Bild wie bei instagram mit Hashtags vollkleistern. ;)
      Danke für dein Feedback! :)
      Bine

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