Gastbeitrag: Fünf schnell umsetzbare Tipps für ein besseres Blogdesign

Juhu – der erste Gastbeitrag in diesem Jahr auf Social Me Social U! Dieses Mal hat sich die Grafik- und Design-Expertin Tamara von „Der pinke Fuchs“ auf meinen Blog verirrt und gibt dir heute wertvolle Tipps zum Thema Blogdesign. Ich wünsche ganz viel Spaß, danke an dieser Stelle noch einmal Tamara für die unkomplizierte, kreative und klasse Zusammenarbeit und übergebe nun ihr das Wort:

Über Erfolg oder Niederlage eines Blogs entscheidet nicht allein der Inhalt, sondern maßgeblich auch die Optik. Ist der Leser mit dem Design unzufrieden oder gar genervt, ist er wieder weg, noch bevor er ein einziges Wort gelesen hat.

Damit dir das nicht passiert, solltest du dein Design optimieren – zum Beispiel mit diesen fünf Kurztipps für besseres Blogdesign.

1: Farben & Schriftarten

Neben Fotos und Grafiken beeinflussen Farben und Schriftarten hauptsächlich den Stil deines Blogs. Damit deine Seite einen Wiedererkennungswert hat und einen durchgängigen Stil, ist es wichtig genau das festzulegen: Farben und Schriftarten.

Und hier ist es wie beim Make Up: Weniger ist mehr! Du solltest nicht mehr als 2 -3 Farben auf deinem Blog einsetzen, sonst sieht es schnell zu bunt aus, wenig professionell und noch weniger einladend. Die Farben die du festlegst für deinen Fließtext oder Links, sollten auf der ganzen Seite einheitlich sein.

LINKTIPP: Inspirationen ansehen und ein eigenes Farbschema für deinen Blog entwerfen kannst du zum Beispiel bei Adobe Kuler.

Auch bei den Schriftarten gilt es, zurückhaltend auszuwählen. Entscheide dich für 2 oder 3 Schriftarten und setze sie mit Bedacht auf deinem Blog ein.

Ein Beispiel, wie das Aussehen kann, bietet der Blog „Schönes Scheint“ von Becci: Es werden hauptsächlich zwei Farben (schwarz und rosa) sowie zwei Schriftarten eingesetzt. So soll’s sein!

2: Aufgeräumte Sidebar / Menü

Viele Sidebars oder Menüleisten sind voll mit Werbebannern, Buttons, Fotos, blinkenden Grafiken, Linktipps, Avataren oder anderem Schnickschnack.

Bedenke, dass deine Sidebar oder dein Menü der Anlaufpunkt für deinen User ist, um sich auf deinem Blog zu orientieren. Ein chaotisches Menü kann einen Leser schnell für immer verschrecken.

Deshalb: Schmeiß alles raus, was nicht absolut notwendig ist, sorge für sinnvolle Titel und Überschriften und gestalte Inhalte kurz und knackig.

Bestens gelöst ist das auf dem Blog „The Mermaids Candy“: neben einer Kurzbiographie finden wir in der Sidebar die Kategorien, Social Media Verknüpfungen und eine direkte Kontaktmöglichkeit.

3: Weißraum

Egal, ob in deinem gesamten Layout oder in deinen Artikeln selbst: Sogenannter Whitespace (dt. Weißraum) schafft Übersichtlichkeit und ein angenehmes Bild.

Whitespace kann man als Freiraum verstehen, das bedeutet im Klartext: Sorge dafür, dass jedes Element „Luft zum atmen hat!“

Füge genügend Absätze in deine Artikel ein, gebe deinen Bildern Raum zu wirken, schaffe deinen Menüpunkten genug Abstand nach rechts, links, oben und unten.

Ein Design mit Platz wirkt aufgeräumt, übersichtlich und harmonisch. Deshalb unterschätze nicht, wie wichtig das „Nichts“ in deinem Design ist!

Ein schönes Beispiel für die richtige Menge an Weißraum: Averystreet.

4: Favicons

Favicons sind die winzig kleinen Bildchen, die man neben der Adresse einer Website sieht – beispielsweise, wenn man sie im Browser aufruft oder als Link abspeichert.

Häufig entdeckt man hier noch Standard-Icons (von WordPress, Blogger & co.), dabei sorgen diese kleinen Bildchen für großen Wiedererkennungswert in den Favoriten deiner Leser und zeugen von Professionalität!

LINKTIPP: Ein Favicon kannst du dir ganz leicht selbst erstellen zum Beispiel mit dem favicon-generator.de. Hier kannst du ein Bild hochladen, das automatisch auf die notwendige Größe formatiert wird und sich als .ico Datei speichern lässt.

Je nach verwendetem Theme und Blogsystem ist der Einbau unterschiedlich, meist jedoch in wenigen Minuten oder gar Sekunden erledigt. Wie genau das bei deinem Blog funktioniert erfährst du am leichtesten über die Google Suche!

Ein Beispiel dafür wie aus dem eigenen Logo ein 16 x 16px Favicon werden kann, bietet übrigens die Bloggerplattform Silk & Salt.

5: Ein starker Call to Action

Unter „Call to Action“ versteht man eine Handlungsaufforderung irgendeiner Art. Sicherlich hast auch du Funktionen, die dein Leser nutzen soll. Beispielsweise die Eintragung in einen Newsletter, das Abonnieren deines Blogs, das Teilen von Beiträgen in Social Media Kanälen oder das Kommentieren deiner Artikel.

Damit diese Funktionen häufig genutzt werden und Beachtung finden, bedarf es einem „Call to Action“, also etwas, das den Leser auffordert zu tun, was er tun soll. Das wird visuell zum Beispiel durch auffällige Schrift- oder Farbgestaltung erreicht, oder aufsehenerregende Buttons.

Baue deshalb einen einladenden, nahezu unwiderstehlichen Call to Action für die Funktion ein, die du auf deinem Blog am meisten fördern möchtest. Eine Auswahl von 17 gelungenen Call to Action Buttons kannst du dir zur Inspiration hier ansehen.

„Das Design sollte das Produkt sozusagen zum Sprechen bringen“, hat Designer Dieter Rams einmal gesagt.

Und genauso ist es: Sorg dafür, dass dein Design deinen Inhalt ideal darstellt und Leser einlädt, viel Zeit auf deinem Blog zu verbringen. Mit diesen fünf ersten Schritten für besseres Blogdesign legst du dafür auf jeden Fall einen guten Grundstein.

Über die Autorin

Tamara Krantz über das perfekte Blogdesign...Tamara Krantz (23) alias Frau Fuchsia arbeitet seit September 2014 als freiberufliche Grafikerin. Auf „Der Pinke Fuchs“ berichtet sie aus dem Leben eines Freiberuflers, über aktuelle Kunst und Trends sowie technische Tricks und Kniffe.

Zu ihrem Blog

[Header: pixabay; with a product of apple]

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6 Gedanken zu “Gastbeitrag: Fünf schnell umsetzbare Tipps für ein besseres Blogdesign

  1. Man sollte trotzdem vorsichtig sein – Einem Laien würde ich trotz aller Tipps nicht empfehlen, selbst ein Design zu entwerfen. Das geht mit hoher Wahrscheinlichkeit daneben – Ich habe es in meiner Laufbahn als Webentwickler oft genug gesehen…

    Gefällt 1 Person

    • Guten Morgen Marc,

      glücklicherweise fehlt es den meisten „Laien“ aber auch am technischen Wissen um ein komplett eigenes Design umzusetzen, weshalb das eher selten vorkommt. Dafür bedient sich der Großteil der Blogger wohl mehr oder weniger an fertigen Templates, die dann eben individuell angepasst werden, und dabei können solche und andere Tipps durchaus zu großen Verbesserungen beitragen. :)

      Aber du hast natürlich recht, war gar kein Gespür und keine Ahnung hat von Design und sich damit nicht auseinandersetzen möchte, sollte jemanden zu rate ziehen, der das beherrscht.

      Liebe Grüße
      Tamara

      Gefällt 1 Person

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