5 Tipps, damit deine Blog-Posts künftig perfekt funktionieren

Sie kursieren ja schon überall im Netz: die ultimativen Tipps, wie dein Beitrag auch ja erfolgreich wird. Ein Geheimrezept, das für alle Beitrage gültig ist, gibt es da zwar nicht – aber durchaus Erfahrungswerte! Und die möchte ich dir heute mal weitergeben…

Es ist ja gerade am Anfang bei fast jedem Blogger so: man beginnt zu schreiben und fragt sich automatisch: Wird der Beitrag jetzt auch gut ankommen? Zieht er die Leser an?

Es sei schon einmal vorweg genommen: den perfekten Beitrag gibt es natürlich auch – oder gerade – in unserem Bereich nicht.

Aber es gibt durchaus ein paar Tricks und Tipps, wie du einen Beitrag so gestaltest, dass er zumindest von vielen als lesenwert eingestuft wird.

Und welche Tricks aus meiner Erfahrung gut funktionieren, verrate ich dir jetzt:

1. Wie du deine Überschrift optimierst

Die Überschrift eines Beitrages ist essenziell für die Entscheidung deines potenziellen Lesers für oder gegen deinen Beitrag. Warum? Weil es eine der wenigen Dinge ist, die ein Leser zuerst von deinem Beitrag sieht!

Hast du keine schöne Überschrift, liest auch kaum jemand deinen Beitrag, denn er fühlt sich gar nicht erst dazu aufgefordert, den Beitrag überhaupt anzusehen.

Im Affenblog findest du zahlreiche und vor allem richtig gute Tipps für tolle Überschriften – schau einfach, was hierbei für dich am besten passt.

Ich persönlich konnte früher überhaupt keine guten Überschriften produzieren. In meiner Arbeit bei der Zeitung war das immer ein Krampf: der Text war in einer halben Stunde fertig und die Überschrift hat gefühlt Jahre gedauert.

Auch, als ich den ProKilo-Blog angefangen habe, waren die Überschriften eher unschön. Ich wusste es aber nicht besser.

Jetzt schon! Mein Trick, wie ich die Überschriften gestalte: ich spreche meinen Leser direkt an. Mit meiner Überschrift richte ich mich also direkt an dich. Na – funktioniert’s?

Außerdem versuche ich immer, entweder eine direkte Frage zu stellen oder zumindest eine Frage zu erzeugen.

Zahlen sind auch immer toll. So etwas wie in dieser Überschrift („5Tipps“) impliziert Struktur und vor allem unterstützt es die Entscheidung des Lesers für deinen Beitrag: er möchte nämlich gern vorab wissen, worauf er sich einlässt.

2. Wie dein Beitrag lesenswert wird

Eine tolle Überschrift allein hilft nicht. Hast du einen nicht so schönen Text verfasst, liest ihn dann doch keiner und ist eventuell auch noch bitter enttäuscht, weil du ihm Hoffnungen gemacht hast, die du nicht erfüllst.

Der Text selbst muss also auch der Kracher sein!

Zunächst einmal solltest du immer mit einer kleinen Zusammenfassung als Einleitung starten. Dieser „Teaser“ zeigt deinem Leser, ob er deinen Beitrag interessant findet – oder eben nicht. Und er gibt dem Ganzen eine Struktur.

Ein Teaser ist aber nur dann gut, wenn er knackig und überzeugend geschrieben ist.

Du erinnerst dich an meine Probleme mit den Zeitungsüberschriften? Teaser waren noch schlimmer! Ich habe es gehasst und auch nie wirklich gut hinbekommen.

Auch heute bin ich noch nicht immer zu hundert Prozent davon überzeugt, dass mein Teaser super ist. Ich habe aber dennoch ein paar Grundgedanken, wie so ein Teaser gut gelingen kann.

Wir wollen ja, dass dein Leser sich denkt „Wow, das muss ich unbedingt lesen!“ Also ist der erste Tipp für deinen Teaser: Schreib, worum es geht! Damit weiß der Leser, was ihn erwartet.

Und wie machen wir ihn heiß auf das, was kommen soll? Ganz einfach: wir werfen ein Problem auf und bieten eine Lösung – die wir selbstredend noch nicht verraten!

Stell vielleicht auch hier eine Frage, so etwas wie „Deine Beiträge werden nicht gelesen? Du möchtest gern wissen, wie du sie interessanter machen kannst und so mehr Leser erreichst? Ich zeig dir anhand meiner Erfahrungen, wie es geht…“ – so umreißt du genau, worum es geht und machst gleichzeitig neugierig.

3. Was sollte dein Beitrag können?

Überschrift und Teaser waren also so genial, sodass du den Leser gefangen hast und er deinen Beitrag unbedingt lesen will!

Und dann sieht er den ersten Absatz und klickt deinen Beitrag wieder weg. Huch!

Warum hat er das gemacht? Vielleicht, weil du schon in deinem ersten Absatz fiese, kleine Schreibfehler hattest? So etwas darf nicht passieren – und ja, jeder macht mal Fehler.

Dennoch gilt ganz klar: Rechtschreibung und Grammatik müssen immer einwandfrei sein!

Ein kleiner Fehler hier und da ist eventuell noch zu verzeihen – er ist ja fast schon niedlich, weil man sich dann bildlich vorstellen kann, wie der Blogger sich zu Tode ärgert, wenn er diesen Fehler entdeckt.

Mehr Fehler solltest du aber nun wirklich keinem deiner Leser zumuten!

Doch nicht nur die Rechtschreibung ist entscheidend für die Attraktivität deines Beitrags. Auch, wie du deine Absätze aufteilst, entscheidet darüber, ob dein Leser den Beitrag als angenehm oder anstrengend empfindet.

Mach lieber einen Absatz zu viel als zu wenig. Du siehst es ja bei mir: ich teile den Text sehr stark auf. Ich versuche immer, nicht mehr als drei Sätze in einen Absatz zu packen.

Kurze Absätze erleichtern das Lesen, denn sie sind freundlich zu Leser-Augen. Der Text wirkt offen, locker und angenehm. Dicke Textblöcke hingegen schrecken nun einmal ab.

Und auch die Bündigkeit deines Beitrags ist entscheidend. Während eine zentrierte Textstruktur zwar aufgeräumt und ordentlich wirkt, ist eine linksbündige Struktur deutlich Leser-freundlicher.

Warum? Weil sie den Lesefluss unterstützt und die Augen nicht überanstrengt, weil sie sich am Ende noch zu sehr konzentrieren müssen, um nicht in der Zeile zu verrutschen.

4. Wie du deinen Beitrag formatieren solltest

Im Internet geht so ziemlich alles über die Visualität. Wir entscheiden, ob wir etwas lesen oder nicht, indem wir uns überlegen: Gefällt mir das Layout überhaupt?

Und das ist auch bei Blogbeiträgen so!

Tipp Nummer eins habe ich irgendwann mal selbst festgestellt: wenn mir die Schrift nicht gefällt, lese ich den Beitrag nicht.

Nun ist es natürlich schwierig, eine Schrift zu nutzen, die aber auch wirklich jedem deiner Leser perfekt gefällt.

Dennoch du kannst ganz klare Regeln verfolgen: keine schrillen Farben, keine verschnörkelten Schriftarten und bitte nicht in minikleiner Größe!

Dein Beitrag sollte also einfach gut leserlich sein!

Auch, wenn dir Lucia Handwriting gefällt – solche Schriften machen das Lesen nur anstrengend! Klare Druckbuchstaben sind zwar unsexy, aber einfach für das Auge zu erfassen.

Genauso ist es mit der Farbe: ja, du magst rosa. Ist ja auch dein gutes Recht. Aber rosarote Schrift auf weißem Hintergrund ist einfach keine gute Lösung. Ähnlich wie grellgelb oder grellorange. Warum also nicht einfach beim klassischen Schwarz im Fließtext bleiben?

Deine Verlinkungen kannst du farblich sehr gern anheben – das tue ich ja auch. Aber auch hier gilt: wähle eine Farbe, die auf Weiß nicht untergeht.

Die Schriftgröße ist, denke ich, selbsterklärend – oder möchtest du mit der Lupe am Bildschirm sitzen und dann doch nichts erkennen? Also ich nicht.

5. Schicke deinen Beitrag auf die Bühne

Niemand erfährt von deinem Beitrag, wenn du ihn nicht teilst.

Darüber habe ich ja bereits sehr viel geschrieben: stöber ruhig einfach ein wenig in meinen Social Media Tipps – da findest du auf jeden Fall genug Input.

Zusätzlich zu der Verbreitung auf den sozialen Netzwerken gibt es aber auch noch die SEO-Freundlichkeit. Hast du deinen Beitrag gut optimiert, erscheint er auch bei Google, wenn jemand nach deinem Beitragsthema sucht.

Dafür solltest du beispielsweise nie ein Bild in einen Beitrag einfügen, das du vorab nicht bearbeitest hast. Gebe deinem Bild immer einen passenden Titel mit Schlüsselwörtern, so genannten Keywords, aus deinem Beitrag (z.B. „Header_Blog_Social_Me_Social_U_Blogpost_Beitrag_Tipps_Tricks_erfolgreicher_Post“). Verfasse eine kleine Beschreibung, in der du das Thema umreißt und auch hier Keywords implementierst.

Am wichtigstens ist aber der Alt-Text: Er erscheint, sollte dein Bild mal nicht geladen werden, zusätzlich ist er für deine SEO-Optimierung sehr wichtig! Ich schreibe im Alt-Text immer einen schlüssigen und passenden Satz, der aber gleichsam Wörter enthält, die ein potenziell Suchender bei Google eingeben könnte.

Neben dem Bild solltest du aber auch deinen Text SEO-optimieren. Dafür gibt es folgende Regeln: Lege eine schlüssige Kategorie fest, betitel deine Verlinkungen sinnvoll und verfasse passende Schlagwörter.

Ich frage mich hier immer: Was würde ich bei Google eingeben, um nach diesem Thema zu suchen? Für jeden, der auf diese Frage keine Antwort weiß, gibt es aber auch so genannte Keywordplaner wie etwa den von Google. Und auch t3n hat hier ganz gute Tipps für kostenlose Keywordplaner.

Wie handhabst du das mit deinen Beiträgen? Hast du vielleicht auch schon die ein oder andere Erfahrung, die du mit deinen Blogposts gemacht hast? Hinterlasse sie mir gern in einem Kommentar – ich freu mich drauf!

[Header: Gratisography]

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12 Gedanken zu “5 Tipps, damit deine Blog-Posts künftig perfekt funktionieren

  1. Hallo Bine.
    Wieder mal tolle Tipps. Man wächst mir und merkt mit der Zeit was besser ankommt und was nicht. Mein Schreibstil zB. hat sich seit ich zu bloggen begonnen habe verändert, kommt aber auch auf das Thema an!
    Bei den Überschriften geht es mir genau wie dir. Text, Bilder alles steht, nur eine Überschrift die anzieht fällt mir nicht ein.
    Liebe Grüße Tanja

    Gefällt 1 Person

    • Liebe Tanja,

      danke für dein Feedback. Freut mich, dass ich helfen konnte. ;)

      Ja, ich weiß auch nicht. Eigentlich ist es das kürzeste, was einem einfallen muss und dann tut man sich so schwer damit. ;) Aber auch das lernt man mit der Zeit ganz gut.

      Liebe Grüße,

      Bine

      Gefällt 1 Person

    • Liebe Carolin,

      ja, die Tipps gibt es schon mehrfach im Internet auf den verschiedensten Blogs. Ich finde nur eben, dass sie meistens zu allgemein gehalten sind und einem dann doch nicht mehr weiterhelfen. Ob meine Erfahrungswerte nun für jeden nützlich sind, steht natürlich auch auf einem anderen Stern. Aber wenigstens hat man alle Tipps kompakt zusammen und gleich noch zwei neue Seiten (Affenblog, t3n) entdeckt. ;)

      Danke für dein Feedback!

      Herzlichst, Bine

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  2. Pingback: Nützliche Links und interessante Artikel #3 - Blogger-Tipps

  3. Oh ja, das auf die Bühne schicken… Das merke ich jetzt vor allem, seit ich mit meinem Youtube-Kanals angefangen habe, wo man noch mehr Promotion-Kanäle bedienen muss. Manchmal wird es wirklich anstrengend – Aber ohne Fleiß kein Preis :-)

    Gefällt 1 Person

    • Lieber Marc,

      danke für dein Feedback. :)

      Vielleicht hast du ja mal Lust, über das Bewerben von Youtube-Kanälen bei mir einen Gastbeitrag zu schreiben? Bei Youtube bin ich nämlich noch nicht so bewandert. ;)

      Liebe Grüße, Bine

      Gefällt mir

  4. Hallo Bine, schöne Tipps!
    Bei diesem hier muss ich dir aber widersprechen:
    „Mach lieber einen Absatz zu viel als zu wenig. Du siehst es ja bei mir: ich teile den Text sehr stark auf. Ich versuche immer, nicht mehr als drei Sätze in einen Absatz zu packen.“
    Ich finde solche arg zerstückelten Texte schwieriger zu lesen. Ein Absatz kann ruhig mehr als drei Sätze enthalten! LG, Kato

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    • Liebe Kato,

      vielen Dank. :)

      Ja, das ist vermutlich einfach auch Geschmacksache. Ich finde es angenehmer, nicht so einen dicken Block an Buchstaben vor mir zu haben, weil ich dann nicht ständig in der Zeile verrutschen kann. Und Absätze sollte man natürlich immer so setzen, dass sie für den Fluss des Textes förderlich sind. :)

      Liebe Grüße,

      Bine

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  5. Hallöchen ich bin grade auf dein Post gestolpert und hab mir gedacht da schaust mal rein weil die Überschrift sehr lockend ist.
    Ich mag leider auch keine Blogs wo man kaum die Schrift lesen kann es gibt zwar mittlerweile so viele Schriftarten aber ein verschnörkeltes muss es ja nicht sein. Also ich bleibe bei Times New Roman also Standard. Mit grellen Farben bin ich auch vorsichtig geworden weil wenn man ab und an dann auch mal seinen Blog anschaut merkt man das es nicht gut ist für die Augen.
    Um Schreibfehler zu vermeiden schreibe ich meine Artikel im Word Dokument vor klar ist umständlich aber so weiß ich das ich keine Fehler habe weil manchmal schreibt man und schon sind die Buchstaben vertauscht.

    Super Artikel hat mich gefreut ihn zu lesen

    Liebe grüße Moni
    Und einen schönen Wochenstart wünsche ich

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    • Hallo liebe Moni,

      schön, dass du über meinen Blog gestolpert bist! Und noch viel schöner, dass dir mein Artikel gefällt. :)

      Das mit dem Scheiben in Word ist übrigens ein sehr guter Tipp – das ist auf jeden Fall eine Möglichkeit, Rechtschreibfehler zu vermeiden. :)

      Liebe Grüße und dir auch einen tollen Wochenstart!

      Bine

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      • Huhu

        Ja den Tipp habe ich von meinem Mann. Weil das Problem ist mein alter Blog den wollen wir als Buch binden lassen so aber mit Schreibfehlern will man sowas ja auch nicht und damals bin ich noch nicht drauf gekommen jetzt muss er meine Fehler alle ausbessern. Und das will ich bei dem Blog natürlich nicht.

        Liebe Grüße Moni

        Gefällt 1 Person

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