Die Blogpause ist vorbei – so erging es mir und das habe ich jetzt vor

Juhu! Es ist wieder soweit: ich habe meine Blogpause gut überstanden und ab sofort werde ich dich wieder mit allem, was das Herz begehrt, informieren und dir hoffentlich künftig genauso gut helfen können wie bislang. Wie es mir während meiner Blogpause erging, was ich so gemacht habe und was ich jetzt mit dir vorhabe, liest du hier…

Zunächst einmal wünsche ich dir natürlich ein frohes neues Jahr und hoffe, dass du wundervolle Weihnachtstage und einen angenehmen Jahreswechsel erlebt hast!? Meine zwei letzten Wochen waren wirklich schön. Ich habe die Weihnachtstage im Kreise meiner Familie verbracht und habe sie trotz viel Hin- und Herfahren durchaus sehr genossen. Über Silvester war ich mit sehr guten Freunden und meinem Mann in Flensburg und habe dort dann mit einem mega leckeren 7-Gänge-Menü und dem ein oder anderen Glas Wein das neue Jahr begrüßt. Das Einzige, was mir ein wenig gefehlt hat, warst du! Wirklich, ohne Witz! Es fiel mir richtig schwer, die Finger von meinem Blog zu lassen und so richtig hundertprozentig habe ich das auch leider nicht hinbekommen. Aber ich fange am besten mal von vorne an zu erzählen…

Wie sich eine Blogpause anfühlt

Eigentlich war mein Plan, meine Blogpause ab dem 22.12. bis zum 5.1. durchzuziehen. Knallhart und ohne Ausnahme – einfach Finger weg von allem, was Social Media heißt. War ein toller Vorsatz, eine super Idee. Ich war vom ganzen Jahr bloggen und facebooken und Google-plussen einfach genervt und brauchte ein wenig Abstand. Doch dann kam Heiligabend und mein Gedanke war: „Ich kann mich doch nicht in die Weihnachtstage und den Jahreswechsel verabschieden, wenn ich noch nicht mal frohe Weihnachten und einen guten Rutsch gewünscht habe!“ Da mich dieser Gedanke den ganzen Vormittag nicht losließ und ich mit dem Baumschmücken schneller als erwartet fertig war, setzte ich mich also doch noch einmal hin, um dir zu schreiben. Ging ja schnell, der Post bestand hauptsächlich aus Bildern und ein paar wenigen Zeilen. Meine Blogpause verschob sich also nochmal um zwei Tage. Damit konnte ich leben. Was ich vorher aber nicht bedacht habe: natürlich kommentierst du ja bestenfalls meine Beiträge weiter. Und weil ich jeden einzelnen Kommentar genehmigen muss, schaute ich doch öfter mal auf meinem Blog vorbei. Und wenn ich schon so schön dabei bin, kann ich eigentlich auch direkt antworten. Hm. Blogpause sieht irgendwie anders aus. Ich habe zwar keinen einzigen Post veröffentlicht, alles andere blieb aber wie gehabt.

Warum das aber gar nicht so schlimm ist

Ich habe die Blogpause eingeläutet, weil ich dachte, dass ich sie brauche. Ich dachte, ich habe die Schnauze voll vom Bloggen und brauche Abstand. Die Zeit hat mir gezeigt: ich brauche keine Pause! Ich tue offensichtlich nicht nur das, was ich am besten kann. Ich lebe es! Dass ich meine Blogpause nicht hundertprozentig eingehalten habe, ist also gar nicht schlimm. Ich weiß jetzt, dass ich das Bloggen wirklich liebe, dass es das ist, was ich am liebsten tue und was mir am meisten Spaß macht. Es ist im Laufe des letzten Jahres quasi zu meiner ganz persönlichen Leidenschaft geworden. Toll, oder?

Was nun in der Blogpause auf meinem Blog passiert ist

Ich habe dir ja vor meiner Pause versprochen, dass ich dir nach meiner Pause zeige, was innerhalb der zwei Wochen passiert ist. Und da ich Versprechen (meistens ;)) halte, gibt es hier nun eine kleine Zusammenfassung:

  • Entgegen meiner Erwartungen ist mein Blog nicht gleich völlig zusammengebrochen. Klar, ich habe nicht so viele Besucher und Aufrufe sammeln können wie sonst. Aber ich habe dennoch eine stabile Zahl erreicht und Social Me Social U war keinen Tag unter 30 Besuchern.
  • Auch die Gesamtzahl der Besuche im Dezember ist nicht etwa geringer als die im November gewesen. Im Gegenteil: auch im Dezember konnte ich meine Besucherzahl um gut 1/4 erweitern. Wie auch schon von Oktober auf November.
  • Meine Followerschar hat auch Zuwachs bekommen: ich zähle nun 30 Follower, fünf mehr als zuvor.
  • In der Zeit der Blogpause hast du auch fleißig Kommentiert: 20 neue Kommentare eroberten meinen Blog und füllen ihn fortan mit tollen neuen Sichtweisen und Erfahrungen.

Du siehst also: eine Blogpause tut nicht weh – auch deinem Blog nicht. Bei Twitter, Google+ und auch bei Facebook habe ich übrigens ebenfalls neue Follower gewinnen können. Und das, obwohl ich dort fast gar nichts gepostet habe. Mit der nötigen Vorarbeit und bei einem stabilen Blog scheint es also auch mal für ein bis zwei Wochen ohne große Mühe weiter zu laufen. Ist doch ein schönes Ergebnis, oder?

Der 2. Blogger Kommentiertag

Ich habe ja (wie in diesem Post hier angekündigt) am 2. Januar am 2. Blogger Kommentiertag teilgenommen. Es ist eine Aktion von Carla Großer, bei der alle Blogger an diesem Tag dazu aufgefordert werden, bei anderen Blogs zu stöbern und bestenfalls einen Kommentar zu hinterlassen. Dazu meldet man sich vorab an und kann dann in einer von ihr zusammengetragenen Liste alle Blogs finden, die auch an diesem Tag teilnehmen. Warum ich da mitgemacht habe? Zum einen kann man hier sehr gut seine Sichtbarkeit erhöhen. Zum anderen lernt man viele neue Blogs kennen, auf die man ohne den Blogger Kommentiertag nicht gekommen wäre. Ist doch super! Mehr Infos dazu kannst du übrigens hier finden. Ich war zwar am 2. Januar beinahe den ganzen Tag im Auto unterwegs, habe mir dann aber am Abend noch eine Stunde Zeit genommen und habe so viele Blogs, wie ich schaffen konnte, besucht. Dabei habe ich echt tolle Blogs entdeckt und im Allgemeinen wirklich tolle Erfahrungen gesammelt. Mehr dazu werde ich dir aber in einem gesonderten Beitrag verraten. ;)

Und was habe ich jetzt mit dir vor?

So, nun haben wir ein bisschen in die Vergangenheit geschaut und die letzten zwei Wochen mal Revue passieren lassen. Nun wird es Zeit nach vorn zu schauen. Ich werde dir jetzt nicht meinen Redaktionsplan für 2015 vor die Nase setzen. Erstens kann ich dir gar nicht sagen, was das Jahr so bringen wird, denn darüber habe ich mir noch gar keine Gedanken gemacht. Zweitens möchte ich das gar nicht selbst entscheiden. Sondern ich möchte, dass du entscheidest! Sag mir, was du gern wissen möchtest, worüber du lesen möchtest und welche Dinge du am liebsten von mir sehen, lesen, hören möchtest! Was soll ich in diesem Jahr für dich schreiben? Worauf du dich in dieser Woche aber noch freuen kannst: einen Beitrag über den BloKoDe (wie ja oben schon angekündigt) und einen Beitrag über mein neues Objektiv (Weihnachten ist super!) inklusive toller Fotos…

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14 Gedanken zu “Die Blogpause ist vorbei – so erging es mir und das habe ich jetzt vor

    • Huhu! :) Dankeschön, ich werde mein Bestes geben und hoffentlich gute Tipps parat haben. :)
      Kannst du auch sein – da sind ein paar richtige Schätzchen dabei, wie ich finde. Mein Header ist eins davon. ;)

      LG, Bine

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  1. Welcome back! ;)

    Es freut mich, dass Du Deine „Blogpause“ gut überstanden hast, noch mehr jedoch, dass WIR Dir gefehlt haben! Wie Du habe auch ich mir keinen fixen Blogplan gebastelt, ich bin eh mehr der Spontanblogger ohne großen „Du-musst-heute-unbedingt-noch-den-Beitrag-posten“-Kalender.

    Was mich interessieren würde, mmhh… vielleicht hast Du ein paar gute Tips parat, wie man seine Posts und das teilen in SocialMedia-Plattformen besser organisieren kann. Ich z.B. Würde gerne meine Beiträge zeitversetzt in den ganzen Gruppen und Seiten „streuen“ und so evtl. die Reichweite etwas vergrößern. Zudem würde ich auch gerne ältere Beiträge zeitversetzt an verschiedenen Stellen nochmal „etwas pushen“.

    Bislang fehlt mir noch die richtige & überschaubare Organisation dazu. Ein „Wie machst Du das?“-Beitrag fänd ich interessant!

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      • Hootsuite hatte ich mir mal angeschaut, ist aber schon eine ganze Weile her. Leider kamen nicht immer alle Links in den Postings an. Kann man mit Hootsuite auch in eine Community bei G+ posten oder nur auf die eigene Page / das eigene Profil?

        Du hast in Deinem Kommentar in „Blogger fragen Blogger“ von einem manuellen Redaktionsplan gesprochen, diese / Deine Herangehensweise würde mich interessieren! Vielleicht inspiriert mich das etwas in meinem Organisationschaos. ;)

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      • Nein, leider nur auf das Profil. Bei mir kam bisher alles an, wenn ich es vorher richtig verlinkt habe. Ich hatte anfangs das Problem, dass Hootsuite manche meiner Seiten nicht gefunden hat. Ein anderes Problem bei Hootsuite ist, dass du in der kostenlosen Version nur 3 Profile verknüpfen kannst. Damit sind die Gruppen dann eh raus, weil du für jede Gruppe wieder ein neues Profil anlegen müsstest.

        Ich schau mal, was ich dazu noch finden kann. ;)

        Okay, dann schreibe ich doch mal über das organisierte Schreiben. :D

        LG, Bine

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  2. Auch von mir ein herzliches Willkommen zurück im Leben ;-)

    Bloggen ist eben doch was Feines. Konnte ich selbst mit meinem neuen Blog gerade erst erfahren. Man nimmt sich ja vor, es doch mal zu lassen, aber dann überkommt es einen doch (s. Dein letzter Beitrag).

    Einen festen Plan finde ich für mich persönlich ebenfalls nicht so prickelnd – Das ist sicherlich für viele Leute gut, aber ich habe mittlerweile einen Pool an Themes und die werde ich dann nach Belieben hervorkramen.

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    • Hi Marc,

      vielen herzlichen Dank! :)

      Ja, das Bloggen vermisst man irgendwie doch, wenn man es nicht mehr hat. ;)

      Ich denke auch, dass sich die Themen einfach ergeben sollten. Ich habe immer so viele Ideen von Woche zu Woche, dass ich mir sicher sein kann, dass zwei bis drei Posts irgendwie zustande kommen. Und wenn ich nur Bilder poste. :D

      Liebe Grüße,

      Bine

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  3. Hallo Bine,
    ich bin ja noch gar nicht lange Leserin Deines Blogs, aber Du hast Recht. Eine Blogpause tut gut und muss nicht immer den direkten Einbruch bedeuten. :)
    Mich würden mehr Themen zu Google+ interessieren, darin kenne ich mich nämlich leider gar nicht aus. Vielleicht hast Du da Tipps, oder vielleicht schon darüber gebloggt? Muss ich direkt mal nachsehen.
    Wünsche einen tollen Tag.
    xo Julia

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  4. Auch von mir noch ein „Welcome back“, obwohl wir ja schon miteinander geschrieben hatten.
    Deine Leidenschaft für das bloggen „kann man lesen“. Ich habe sehr oft das Gefühl wenn ich von dir einen Artikel lese, dass ich dir gegenüber sitze und deine Stimmung auffange, Nagut, genug „gesülzt“ :)))
    In deinem Beitrag erwähntest du deine Besucherzahl auf deinen Block. Dazu hab ich eine Frage bitte.
    Wann ist eine Besucherzahl „gut“ ? Blöde Frage, da ich ja weiß, dass es sehr subjektiv zu beurteilen ist und auch davon abhängt, was ich persönlich mit meinem Block erreichen möchte (für mich).
    Mir stellt sich immer wieder die Frage, wie es Blogger schaffen vom bloggen zu leben ? (ist keine Option für mich, das ist nicht mein Ziel). Du bist super zufrieden mit deiner Besucherzahl und klingst super happy – aber was sind 30, 50 oder 100 Besucher am Tag ? Ist das wirklich so viel ? Oder fängt viel bei … ja wo denn an ?
    LG
    Ede

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    • Hi lieber Ede,

      danke für das Kompliment! Ich gebe mir auch immer sehr viel Mühe. :)

      Dass ich mich darüber gefreut habe, dass mein Blog nicht unter 30 Besucher gerutscht ist, ist meine persönliche Einschätzung davon, was ein Blogger nach nur drei Monaten Bloggen erwarten kann und ist immer auch abhängig von dem Thema, das man bedient. Wenn du andere Blogger fragst, haben die wieder andere Vorstellungen – so, wie du sagtest: es ist eben subjektiv.

      Vom Geld verdienen mit so einer „Popelzahl“ bin ich aber noch weit entfernt. Vielleicht hilft dir ja dieser Artikel hier:

      http://geldverdieneniminternetblog.de/ab-wann-mit-blog-geld-verdienen/

      Liebe Grüße,

      Bine

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      • Danke für den Tipp. Habe ich gelesen und mir ist so einiges ein wenig klarer geworden.
        Mein Fazit daraus wäre: Etliche Blogger prahlen mit Einnahmen die sie nicht wirklich haben, sondern sich diese Einnahmen nur wünschen. Ich konnte es mir auch nie so wirklich vorstellen, dass das Bloggen den Lebensunterhalt sichert. Was ich nicht weiß, aber vermute, ist ja noch der Punkt, dass es ja auch nur Brutto Einnahmen sein können. In Deutschland gilt es sicherlich auch als Selbständigkeit und somit ist es auch Steuer- und Sozialabgabenpflichtig.
        Nah gut. Ist nicht so wichtig für mich, da nicht mein Ziel. War einfach nur um das Wissen zu erhalten.

        Wichtig oder „stolz“ wäre ich, wenn mit der Zeit die Besucherzahl steigt. Das würde mir aufzeigen, dass ich etwas richtig mache und ich andere Menschen mit meiner „Schreiberei“ anspreche. Es wäre eine Anerkennung (oder so).

        Vielen Dank für deinen Artikel und auch deiner Antwort auf meinen Kommentar. Hat mal wieder eine Wissenslücke geschlossen.
        LG Ede

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