Blogparade: Wie ich es schaffe, mich nicht im Netz zu verlieren

Ich hatte es ja bereits in einem vorherigen Blogpost angekündigt: ich werde über Weihnachten und Silvester eine kleine Pause vom Blogger-Dasein nehmen und mich einfach mal ein bisschen zurückziehen. Doch zuvor habe ich noch zwei Beiträge, die ich dir unbedingt noch zeigen muss. Der heutige – ein Beitrag aus der Blogparade „Über den Tellerrand“ – passt sogar sehr gut zu meinem Vorhaben und befasst sich mit der Frage, wie man sich trotz Smartphone, Social Media und Online-Aktivitäten im Netz nicht verliert.

Vor kurzem habe ich eine kleine Entdeckung gemacht: ich stöberte auf Katos Blog INNOCENT GLOW ein wenig herum und stolperte plötzlich über das hier: „Über den Tellerrand [Blogparade]„.

Da ich von Grund auf ein neugieriger Mensch bin, habe ich mir den Beitrag natürlich direkt durchgelesen und war von der Idee total begeistert!

Worum es bei der Blogparade geht? Alle Blogger, die sich zu dieser Blogparade eingetragen haben, wurden nach dem Zufallsprinzip in eine Reihenfolge gebracht und jeder durfte dann dem Nachstehenden in der Tabelle ein Thema zuordnen.

Klar – es geht darum, sich zu vernetzen! Aber eben mit dem tollen Nebeneffekt, dass man sich auch mal anderen Themen öffnet.

In der Tabelle über mir stand nun die liebe Manuela vom Blog Herzcoaching – übrigens ein durchaus lesenwerter Blog -, also durfte sie sich für mich ein Thema ausdenken.

Ich will dich jetzt nicht weiter auf die Folter spannen: hier ist es nun! Viel Spaß und sei lieb zu mir – das Thema ist gar nicht so leicht, wie es klingt! ;)

Wie ich es schaffe, mich nicht im Netz zu verlieren

Als ich zum ersten Mal dieses Thema las, dachte ich: ach, das ist ja einfach!

Jetzt sitze ich hier, starre auf meine Tastatur und habe keine Ahnung, wo ich anfangen soll.

Wohl doch nicht so einfach. Tja.

Ich denke, der Grund, warum ich hier gerade nicht so ganz weiß, was ich schreiben soll, ist folgender: ich arbeite als Social Media Managerin, bin auch im Privaten Bloggerin und gucke gefühlt alle zehn Minuten, was es wohl neues bei Twitter, Facebook und Co gibt.

Kurzum: ich trenne mich gar nicht wirklich vom Internet, sondern bin berufsbedingt und aus Spaß an der Freude dauernd online unterwegs. Ich bin ein verdammt schlechtes Vorbild für dieses Thema.

Dennoch habe aber auch ich Momente, in denen es mir nicht in den Sinn käme, in den sozialen Netzwerken unterwegs oder überhaupt online zu sein. Und diese Momente stelle ich dir jetzt einfach mal vor.

1: Morgenmuffel lässt grüßen

Moment Eins betrifft da mein morgentliches Ritual: ich nehme mein Smartphone morgens nämlich erst in die Hand, wenn ich meine Wohnung verlassen habe.

Ich habe noch nie darüber nachgedacht, mein Smartphone direkt nach dem Aufwachen in die Hand zu nehmen – gut, ohne Kontaktlinsen bin ich auch halb blind und kann eh nichts lesen. Aber auch mit Kontaktlinsen und hundertprozentiger Sehkraft würde mir einfach nicht in den Sinn kommen, morgens als allererstes mein Smartphone in die Hand zu nehmen.

Morgens ist sozusagen Bine-Zeit. Ich stehe auf, mache mich in Ruhe für die Arbeit fertig, trinke meinen Kaffee und höre dabei Radio.

Ich liebe Musik und sie hilft mir dabei, einfach gut und entspannt in den Tag zu starten. Mein Smartphone und die Online-Welt kann ich im halbwachen Zustand noch nicht gebrauchen. Ich brauche einfach die Zeit für mich allein – ich bin nämlich auch ein Morgenmuffel. ;)

2: Family and Friends – das geht immer vor!

Moment Zwei, wo ich definitiv nicht auf Twitter und Co unterwegs bin: wenn ich mit Freunden oder Familie unterwegs bin.

Ich finde einfach, dass es Situationen gibt, in denen das eben unangebracht ist.

Man trifft sich ja nicht mit der besten Freundin, damit dann beide gemeinschaftlich über ihrem Smartphone meditieren. Man trifft sich, weil man sich miteinander unterhalten will.

Das einzige, was ich in solchen Situationen auf meinem Handy anschaue, sind die neuen Nachrichten von meinem Mann. Oder ich mache Fotos.

3: Pause!

Moment Drei, wie ich meinen Kopf nicht im Netz verliere: Pause drücken!

Ganz wichtig finde ich, auch mal Abstand zu kriegen. Einfach mal den Blog Blog sein lassen (so, wie ich es über Weihnachten und Silvester tun werde) und sich wieder anderen Dingen zuwenden. Ein Buch lesen zum Beispiel. Oder ins Kino gehen. Oder mit Freunden und Familie zusammenhocken und quatschen.

Wenn man so viel online unterwegs ist wie ich, dann muss man auch mal wieder rauskommen. Ein Banker sitzt auch nicht 24/7 an seinem Schreibtisch und auch ein Künstler kann nicht rund um die Uhr nur Malen – man braucht Abstand, um wieder klar denken zu können.

Und nun?

Was ich dir mit meinen Momenten sagen möchte, ist ganz einfach: du schaffst es nur, den Kopf nicht zu verlieren, wenn du ihn dir von Zeit zu Zeit wieder gerade rückst. Ich finde es unheimlich wichtig, auch mal Zeit für sich selbst, die Freunde oder die Familie zu haben und sich dann auch wirklich komplett darauf zu konzentrieren. Halbe Sachen macht man einfach nicht.

Nimm dir immer mal wieder Momente, die du allem anderen widmest – so, wie ich eben meinen Morgen oder das Treffen mit Freunden und Familie – und gönne es dir, in diesen Momenten auch mal einfach offline zu sein. Dein Blog wird nicht gleich zusammenbrechen, du wirst auch nach zwei Wochen noch Follower auf Twitter, Google+ und Facebook haben und niemand wird dich dafür hassen.

Mal ganz ehrlich: nimmst du dir noch die Zeit für dich selbst? Gehst du auch mal einfach offline und bist mal nicht erreichbar? Wie regelst du das alles, um nicht völlig in der Netzwelt zu verschwinden?

Wer hat eigentlich von mir ein Thema bekommen?

Übrigens: ich habe natürlich auch ein Thema verteilt, welches die liebe Tanja von Tanjas Bunte Welt bearbeiten musste (Oder sollte. Oder durfte. Wie man es nimmt. ;)): „7 ultimative Tipps für den perfekten Blogbeitrag„. Da ihr Blog rund um Beauty & Fashion, Produkttest, Rezensionen, Empfehlungen und Shopvorstellungen richtig gut ankommt, hat sie wirklich super Tipps für dich zusammengestellt – einfach mal vorbeischauen und durchlesen!

[Header: Gratisography]

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10 Gedanken zu “Blogparade: Wie ich es schaffe, mich nicht im Netz zu verlieren

  1. Liebe Bine,
    dankeschön fürs mitmachen bei meiner Blogparade – ich gebe zu, dein Thema war wirklich nicht so leicht! Ich verlink dich mal bei den fertigen Blogposts :)
    Eine schöne Blog-freie Weihnachtszeit und liebe Grüße,
    Kato

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  2. Pingback: [Blogparade] Über den Tellerrand - das Ergebnis - INNOCENT GLOW

  3. Hallo Bine,
    dein Thema hört sich wirklich einfach an – ANFANGS! Glaube da hätte ich auch plötzlich einen Gedankenhänger ;-)
    Also Morgens bin ich ganz auf deiner Seite. Bei mir wird auch Kaffee getrunken, Zeitung gelesen (mit Brille, Linsen kommen erst später rein), Frühstück für meine Maus machen und und und
    Ab und zu gucke ich dann auf den Weg zur Arbeit, aber nur wenn ich nicht gerade ein spannendes Buch zu lesen habe! Dann geht das vor.
    Es ist wirklich schwierig richtig abzuschalten und mal komplett offline zu sein, aber man muss sich bewusst werden, the REAL-LIFE ist das Einzige das wirklich zählt und am Wichtigsten sein sollte.
    Liebe Grüße und schöne Weihnachten und Feiertage! Rutsch gut rüber, falls wir uns nicht mehr lesen sollten.

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  4. Hallo liebe Bine,
    ganz sicher hast du mit deinen Sichtweisen oder auch den wichtigen Auszeiten recht – dagegen gibt es absolut nichts zu sagen. Deine „Momente“ sind sehr einleuchtend und eigentlich sehr logisch, weil man sich ansonsten wirklich verliert im „Internetleben“.
    Da es bei mir (leider) etwas anders läuft und ich grad für meinen Block ein sogenanntes „Off Topic“ Thema gesucht habe … ja, mmmhhh … ich würde gerne dein Thema aufgreifen und auch gerne auf deinen Artikel verlinken.
    (ich brauche unbedingt meinen zweiten Blog (oder DEN EINEN bestimmten Blog für mich), das andere Schreiberling Projekt, welches in mir so vor sich hinbrodelt).
    Gut, ich will jetzt auch nicht vom Thema ablenken.
    Ich bin mal wieder sehr angetan von deinem Schreibstil und ich hoffe doch, dass du nichts dagegen hast :))

    Ich wünsche dir eine wundervolle Blog-Auszeit und natürlich schöne und besinnliche Weihnachten. Komme unbeschadet ins neue Jahr, damit ich auch weiterhin dich zutexten kann *lol*

    Vielen Dank für deinen Artikel
    LG
    Ede

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    • Hallo lieber Ede,

      Natürlich hab ich nichts dagegen, du darfst meinen Beitrag gerne verlinken und das Thema selbst bearbeiten. Ich bin gespannt drauf! Schreib mal, wenn du deinen Beitrag dazu fertig hast! :)

      Danke für die positiven Worte und dein Feedback!

      Ich wünsche dir auch schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr und dann freue ich mich schon auf das gegenseitige Zutexten im nächsten Jahr! ;)

      Liebe Grüße, Bine

      Gefällt mir

  5. Pingback: Mal "Über den Tellerrand" geschaut - ich und Technik... - Herzcoaching

  6. Pingback: Herr R. // In den Tiefen des Internets (bin ich verloren) | Herr R. schreibt über

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