Das böse Wort „Blogpause“ – darf man das überhaupt? Meine Sichtweise und eine Ankündigung

Ich möchte heute mal über ein etwas ernsteres Thema im Bereich Bloggen schreiben: darf man als Blogger auch mal eine Pause einlegen – oder muss man dann fürchten, dass man völlig vergessen wird und von vorne beginnen darf? Ich freue mich darauf, mit dir über dieses Thema zu diskutieren, hier nun erst einmal meine Sichtweise.

Social Media schläft nie. Das ist eigentlich Fakt, denn auf den sozialen Netzwerken ist einfach immer etwas los. Jeder schreibt ständig und wenn man nicht untergehen möchte, muss man sich sehr anstrengen und viel investieren. Kontinuität und Durchhaltevermögen sind hier einfach das A und O.

Heißt das jetzt, dass ich, wenn ich einen Blog betreibe, niemals eine Pause einlegen darf? Muss ich immer, egal, was ist, erreichbar sein und darf niemals ruhen – auch, wenn ich vielleicht mal keine Ideen mehr habe?

Meine Meinung? Wenn man eine Pause braucht, muss man eine Pause einlegen – aber man muss damit von Blogart zu Blogart unterschiedlich umgehen.

„Ich brauche einfach mal eine Auszeit!“

Es ist einfach manchmal so: man sitzt vor dem Computer und starrt auf seine Tastatur und eigentlich weiß man einfach nicht, was man schreiben soll. Aber heute ist Blogtag. Man muss unbedingt etwas schreiben.

Wenn du in solch einer Situation bist, dann baut sich bei dir Druck auf. Und dieser Druck wird über kurz oder lang dazu führen, dass dir das Bloggen weniger und weniger Spaß macht.

Und genau dann solltest du dringend die Notbremse ziehen!

Dass man einfach mal den Kopf freibekommen muss, sich selbst auf neue Gedanken bringen muss, einfach mal raus will – das ist völlig normal und menschlich und ich denke, wenn du eine Pause brauchst – dann mache unbedingt auch eine!

Bloggen sollte immer Spaß machen: dir, deinem Leser – einfach allen. Das Prinzip Blog funktioniert auch nur auf diese Art! Wenn dir irgendwann die Lust flöten geht und du einfach nur noch schreibst, weil du denkst, dass du das musst, dann wird sich das auch irgendwann auf deine Leser übertragen und davon hat niemand etwas.

Schalte ruhig mal ab und zieh dich zurück! Das ist völlig verständlich. Aber gehe damit richtig um!

„Mein kleiner, süßer privater Blog“

Wenn du einfach nur für dich schreibst und einen Blog zum Spaß betreibst, dann musst du nicht so akribisch mit deinem Redaktionsplan umgehen. Eigentlich brauchst du noch nicht einmal einen solchen Redaktionsplan. Du blogst zum Spaß und schreibst eben einfach, wenn du Lust hast.

Brauchst du also eine Pause, dann mach auch eine Pause! Was soll denn passieren?

Deine Zahlen werden natürlich zurückgehen, aber wenn dein Blog zu deinem Vergnügen besteht, kann dir das ja eigentlich egal sein, oder?

„Ich blogge aber, weil ich höhere Ziele habe“

Es gibt auch Blogger, die ihren Blog zwar nicht hauptberuflich betreiben, sich aber dennoch vorstellen, dass ihr Blog vielleicht irgendwann etwas abwirft.

Du betreibst also deinen Blog, weil du dir etwas davon versprichst und heimlich von Ruhm und Ehre träumst. Ich bin zwar der Meinung, dass das eh auf jeden zutrifft, der einen Blog betreibt, aber ich habe gehört, es soll auch andere geben. ;)

Möchtest du, dass dein Blog irgendwann was abwirft, dann sind Pausen eher schwierig. Das Problem ist, dass deine Zahlen einbrechen werden, sobald du deine Pause einlegst – also im Grunde bricht dein Verkaufsargument weg.

Kooperationen mit Unternehmen oder anderen Bloggern kommen nur zustanden, weil du ein gewisses Standing hast. Weil du eine Leserschaft hast, die immer wieder gern zu dir kommt. Weil du eine Reichweite hast. Bricht diese ein, bist du weniger interessant.

Das heißt aber nicht, dass du dir keine Pause gönnen darfst – du solltest sie nur offiziell ankündigen, sofern möglich, und deine Gründe darlegen.Deine Leser werden es verstehen. Bleibst du einfach weg, könnte dir das der ein oder andere vielleicht doch übel nehmen.

Natürlich sollte deine Pause kein halbes Jahr dauern, denn so lange wird wohl niemand auf dich warten. Eine gute Woche über Weihnachten beispielsweise ist aber vermutlich kein Problem.

„Ich habe einen Blog für mein Unternehmen“

Das ist etwas, worüber ich bei meinem Job schon oft nachgedacht habe: darf ich es mir erlauben, wirklich frei zu machen und nicht mehr erreichbar zu sein?

Ganz ehrlich: das habe ich bisher in meinem Urlaub eh nie geschafft. Ich konnte es einfach nicht lassen.

Ich betrachte meine Arbeit im Grunde als meinen Verantwortungsbereich und fühle mich einfach meinen Lesern gegenüber verpflichtet, für sie da zu sein.

Ich will, dass alles gut läuft und das ist nunmal meine Aufgabe. Also erwische ich mich (ja, ich gebe zu: sogar ein, zwei Mal in meinen Flitterwochen) auch in meinen freien Tagen dabei, wie ich in den sozialen Netzwerken unterwegs bin und für meine Firma Content suche oder auf Anfragen reagiere.

Ich denke allerdings, dass Unternehmensauftritte in den sozialen Netzwerken einfach nie wirklich allein gelassen werden dürfen.

Wenn du dir mal eine Pause von Facebook, Google, Twitter und Co gönnen möchtest, dann tu das –  aber sorge vorher dafür, dass jemand dich vertritt!

Natürlich kannst du viel vorprogrammieren, aber auf Anfragen, Kommentare oder Nachrichten deiner Fans und Follower kann nunmal kein Programm für dich antworten.

Sollte sich partout niemand finden, der dich ersetzt und deine Pause ist unabdingbar, dann informiere deine Leser, Fans und Follower wenigstens darüber. Dann können sie sich darauf einstellen und sind nicht allzu enttäuscht.

Warum schreibe ich nun darüber?

Weihnachten steht nun kurz bevor und die besinnlichen Tage im Kreise der Familie sind zum Greifen nahe.

Ich liebe Weihnachten einfach und genieße jede Minute, die ich mit meiner Familie verbringen kann. Aber Weihnachten bedeutet bei mir auch immer ein Stück weit Stress, weil mein Mann und ich von A nach B nach C und D an nur drei Tagen fahren. Wir sind also ständig unterwegs.

In der Zeit wird es mir schwerfallen, für dich etwas Schönes zu schreiben. Und das tut mir in der Seele weh. Aber ich werde an den Weihnachtstagen und vermutlich auch rund um Silvester nicht dazu kommen, mich hinzusetzen und meinen Blog mit Inhalten zu füllen.

SocialMeSocialU wird über die Zeit ruhen. Vielleicht kann ich dir zwischendurch schöne, weihnachtliche Fotos präsentieren, aber einen Social-Media-Tipp werde ich dir in der Zeit nicht schreiben können.

Ich sehe das auch als eine Art Experiment und bin sehr gespannt, was dabei passiert. Darüber werde ich dann nach der Auszeit auf jeden Fall noch berichten. ;)

Wenn du mich in den Tagen aber ganz doll vermisst, dann kannst du zwischen den Feiertagen mal bei meinem Unternehmensblog vorbeischauen – da habe ich auf jeden Fall noch etwas für dich vorbereitet.

Ich hoffe, du schreibst mich jetzt nicht ab, denn ich verspreche dir, dass ich im neuen Jahr wieder voll und ganz für dich da sein werde! Auch diese Woche werden noch zwei Beiträge auf dich warten.

Wie handhabst du das denn? Machst du auch mal Pause und lässt deinen Blog Blog sein oder traust du dich das nicht?

Und erwartest du von einem Unternehmen, dass es auch über die Feiertage rund um die Uhr für dich erreichbar ist?

[Header: DeathtotheStockPhoto]

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21 Gedanken zu “Das böse Wort „Blogpause“ – darf man das überhaupt? Meine Sichtweise und eine Ankündigung

  1. deine gedankengänge gefallen mir richtig gut. und eine blog unlust erlebt jeder blogger mal, da bin ich mir sicher.
    nun hat man wirklich nicht im plan, dass das blog mal was „abwirft“ und trotzdem tritt dieses phänomen ein, dass man sich seinen lesern irgendwann verpflichtet fühlt.
    man weiß, das ihn einige abonniert haben und man auch sonst einige wenige regelmäßige leser hat …
    man hat doch gleich angst es kommt später keiner mehr vorbei … und schon ist der stress im haus, ob man nun will oder nicht … blöd sowas.
    dabei bin ich immer froh, wenn ich bei anderen auch mal lese: ‚brauche jetzt eine ausszeit ….‘ und ich denke doch aber auch dass das jedes blog überlebt.
    eine unendliche zerreißprobe ;)

    liebe grüsse und voll entspannte feiertage :)
    d.

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    • Hallo liebe Daniela,

      danke für dein Feedback. Ich bin wirklich mal gespannt, wie lange ich es so ohne Blog und Co aushalte, denn eigentlich würde ich mich auch glatt als süchtig bezeichnen. ;)

      Ich denke aber, gerade die Weihnachtszeit sollte wirklich der Familie gelten und genau dieser möchte ich meine ganze Aufmerksamkeit widmen. Also: Rückzug.

      Ich kaufe mir aber jetzt auch ein neues Objektiv zu Weihnachten und fürchte, dass ich da eh noch ein, zwei Bilder loswerden muss und dafür dann doch wieder blogge… ;)

      Liebe Grüße, Bine

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  2. Ich gebe dir in vielen Punkten Recht. Geld verdienen möchte ich mit meinem Blog zwar nicht, aber die steigende Anzahl der Besucher, Klicks und Follower treiben mich schon an. Wen der Ehrgeiz einmal gepackt hat, ist meist angefixt. Ich habe am Anfang auch nur für mich gebloggt. Dann stiegen die Klicks und mein Ehrgeiz gleich mit. Klar, macht ja auch mehr Spaß, wenn jemand liest, was man da so sehr nerdy im stillen Kämmerlein produziert. Ich finde das kann man ruhig zugeben. Im Sommer habe ich auch Phasen, wo man mal drei Wochen nichts von mir hört. Urlaub, Feierabendbier im Park und viel frische Luft. Da lasse ich den Blog dann auch Blog sein. Im Sommer sind allerdings auch meine Leser tendenziell mehr draußen als drinnen. :D Mal sehen, ob ich es dir gleich tue und nicht auch eine kleine Blogpause einlege, nachdem ich in letzter Zeit so gestresst vom hausgemachten Bloggerdruck war … Aber leicht wird mir das nicht fallen. Ich bin gespannt, was du berichtest.

    Liebste Grüße
    Anna

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    • Liebe Anna,

      haha, ja, dein Beitrag hat mich ja im Grunde dazu gebracht, mal über dieses Thema nachzudenken. Ich bin fest überzeugt, dass ich mich zurückhalten werde, aber ich bin gespannt, wie ich das so durchhalte.

      Dir wünsche ich natürlich viel Erfolg dabei, den Blog mal Blog sein zu lassen und dich einfach zurückzuziehen. Ich bin gespannt, ob du das dann wirklich machst. ;)

      Liebe Grüße,
      Bine

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  3. Ich finde Deine Einstellung genau richtig, wobei ich nicht zwischen den „Blogtypen“ unterscheiden würde. Bei jedem Blog sollte man sich seine Pause gönnen können und ich persönlich tue dies auch. Dies gilt auch für Unternehmenblogs. Ich persönlich verlange von niemandem 24 Stunden an 7 Tagen die Woche erreichbar zu sein, geschweige denn an Feiertagen Blogbeiträge zu verfassen.

    Wenn eine gute Idee gereift ist und man während der Feiertage Zeit zum bloggen findet, mmhhh… bitteschön, warum auch nicht. Ansonsten sollte die Zeit der Familie gehören.

    Ein normales Geschäft unterliegt Öffnungszeiten. Ich komme weder sonntags noch an Feiertage auf die Idee eine Kiste Bier zu kaufen, noch schnell eine Tafel Schokolade zu holen oder schnell eine Daunenjacke zu shoppen. – Warum also sollte ein Unternehmen oder ein Blogger, der Geld mit seinen Blog verdient, zu diesen Zeiten seinem Geschäft nachgehen?

    Gönnen wir Anderen die selbe Ruhe, die wir für uns selbst beanspruchen. Vielleicht bringt die Ruhe unerwartete Inspirationen und somit neuen Ideen und Beiträge. Ich werde Dich / Deine Beiträge vermissen. Das steigert zum einen meine Vorfreude auf die „Reaktivierung“ und bringt mich einen Klick tiefer ins Archiv Deines Blogs.

    Mach Dir ein paar schöne Tage mit Deiner Familie und Deinen Freunden! Das ist wichtiger als alles Andere!

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    • Lieber Patrick,

      das hast du sehr schön geschrieben, ich danke dir! :)

      Ich finde auch, dass man zwar als Unternehmen oder auch als Blogger erreichbar sein sollte, aber jeder sollte doch das Recht haben, mal abzuschalten und sich zurückzuziehen. Ich mache das ja nicht, weil mir mein Blog keinen Spaß macht. Es gibt nur eben in nächster Zeit wichtigeres, denn meine Familie sehe ich einfach zu selten, als dass ich dann die ganze Zeit vorm Computer verbringen möchte. ;)

      Ich wünsche dir auch wundervolle Weihnachtstage und einen guten Rutsch, falls wir uns bis dahin nicht mehr lesen. ;)

      Liebe Grüße, Bine

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    • Bine
      Der Patrick Müller hat es wohl sehr gut gesagt, es kommt auf den Blog an. Vielleicht noch mehr wer Dein Zlelpublikum ist.

      Geht es im Stil und Mode, ist auch ein Blogeintrage über das Wochenende toll.
      Geht es um Regulierung des Finanzwesen (Themenblog) dann ist Mo-Fri wohl besser um zu tweeten oder auf Facebook zu posten aber auch auf dem Blog selber.

      Wie oft man postet ist auch wichtig. Ich poste z.B. auf dem Corporate Blog alle 2 bis 3 Wochen. Meine Leser (Professionals und Manager) haben sowieso nicht mehr Zeit.
      Dann gibt es ja noch Weihnachten und Neujahr, Juli / August (Sommerferienzeit) da fällt es auch nicht gross auf wenn man 4 Wochen vielleicht mal nicht postet. Alle habe vielleicht wichtigere Dinge zu tun wie Geschenke zu machen und einzupacken :-)

      Ich glaube auch nicht das man mit einem gut fokussierten Blog Leser verliert wenn man für einige Wochen nicht postet. Wenn das Material das dann wieder publiziert interessant ist…. wird wieder gelesen :-)

      Freundlichst Urs

      PS Uebrigens, Bine toller Blog in Sachen Kommentare…. viele und gute – Chapeau !

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      • Lieber Urs​,

        danke für das Kompliment. Ich freue mich immer, wenn mein Blog gefällt. :)

        Ich stimme dir absolut zu: das ist immer davon abhängig, was man anbietet. Ich behandle meinen privaten Blog und unseren Unternehmensblog auch unterschiedlich. Allerdings poste ich auch bei unserem Unternehmen zwei- bis dreimal die Woche, da wir ja viele DIYs anbieten und da einfach wieder ein anderes Publikum haben. Da wir aber auch ein Unternehmen sind, sind auch unsere Beiträge immer von Mo-Fr.

        Ich denke auch, dass man nicht gezwungen irgendwas schreiben sollte, nur damit man schreibt. Davon hat niemand was. Wenn es etwas zu schreiben gibt, dann schreibe ich. Wenn nicht, dann eben nicht.

        Ich versuche aber dennoch, eine Konstanz zu erreichen, damit unsere Leser sich einfach darauf verlassen können, dass immer wieder neuer Content da ist.

        Es kommt nicht nur darauf an, für wen man schreibt, sondern auch ein Stück weit, was man damit bezwecken möchte. Bei dir macht es durchaus Sinn, dass du seltener schreibst, bei uns macht es mehr Sinn, dass wir häufiger schreiben. Deswegen ist es meiner Meinung nach immer wichtig, zuerst einmal sich Gedanken zu machen, was man will und wohin das führen soll, bevor man einen Blog beginnt.

        Danke für dein Feedback. :)

        LG, Bine

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      • Liebe Bine
        Danke für Deine Antwort unten.
        Du hast Recht, man muss rausfinden was für das Zielpublikum gut ist aber auch was man mit den Posts bezwecken möchte.
        Aber nur als Beispiel. Habe einen Beitrag gestern kurz vor Mitternacht publiziert – Fashion- Style Blogger Deutschland – und es ging gut auch auf Facebook.
        Aber wenn ich was veröffentliche über Recruiting von Azubis, z.B. ist das eine schlechte Zeit :-)
        Ich wünsche frohe Weihnachten und das Lob habe ich, natürlich, ernst gemeint.
        Freundlichst
        Urs

        Gefällt 1 Person

  4. Da ich im Schichtdienst arbeite, habe ich auch oft freie Tage in der Woche. Dann sind alle aus dem Haus und ich kann werkeln. Meine ganzen DIYs die dann an den Tagen entstehen, kann ich gar nicht alle auf einmal posten. Die landen dann in den Entwürfen und ich kann sie hervorholen und planen, wie ich es gerade brauche. Ist ja auch wichtig für die Urlaubszeit. Sehr verdächtig, wenn jedes Jahr zur gleichen Zeit, 14 Tage lang Ebbe auf dem Blog ist. So bin ich auch für Krankheit gewappnet oder falls ich einfach mal keine Lust habe.
    Falls Dir mal nichts einfällt, worüber Du schreiben kannst, dann melde Dich. Habe sehr viele Vorschläge. Kennst mich ja mittlerweile, mit meiner Fragerei.
    Liebe Grüße
    Stine

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    • Liebe Stine,

      ja, dir verdanke ich schon das ein oder andere Thema auf dem Blog und du versorgst mich ja immer wieder mit Themenideen. Total gut, danke!

      Ich hab zwar auch selbst Ideen, aber ich finde es natürlich schöner über etwas zu schreiben, was euch – in diesem Fall dich – interessiert und wo eben tatsächlich Fragen aufkommen. Dafür schreibe ich ja auch meinen Blog. ;)

      Liebe Grüße

      Bine

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  5. „und heimlich von Ruhm und Ehre träumst. Ich bin zwar der Meinung, dass das eh auf jeden zutrifft“
    Gut gesprochen – Auch wenn viele das nie zugeben würden, wie ich die Erfahrung gemacht habt :-D

    Es ist zwar spekulativ, da ich von mir ausgehe, aber wenn ich einen Blog regelmäßig frequentiere, dann besuche ich ihn auch nach Wochen immer mal wieder, um zu sehen, ob es was Neues gibt – Natürlich nicht jahrelang, wie Du schon sagtest.

    Ich sehe genügend Blogs, die nur in großen Abständen etwas posten, aber trotzdem eine treue Leserschaft haben – Ein klares Zeichen dafür, dass hochwertiger Inhalt immer noch das Wichtigste ist.

    Wenn man seinen Blog inhaltlich breit genug aufstellt, kommen sowieso viele Besucher über Google und die Zahlen können theoretisch gar nicht so sehr einbrechen. Damit will ich sagen, dass sich eine Leserschaft auch nach langer Zeit wieder aufbauen lässt. Mit breit aufstellen meine ich übrigens nicht, einen „Ich schreibe über alles“-Blog zu führen, sondern möglichst viele Aspekte seiner Nische zu beleuchten.

    Ich merke selber, dass mir zwischendurch mal die Motivation fehlt, aber ich schreibe von Zeit zu Zeit auch etwas vor und kann das dann auch auf größere Abstände verteilen.

    Und für Kommentare und Emails habe ich bisher immer Zeit gehabt :-)

    Ich denke, man sollte einen ganz anderen Aspekt nicht außer Acht lassen, den Du bereits angesprochen hast: Das nicht loslassen Können. Da wird es in meinen Augen etwas problematisch, weil sich das durchaus mit einer Internetsucht vergleichen lässt.

    Ich beobachte mich selbst manchmal im Urlaub und bisher habe ich immer gemerkt, dass ich den Blog nicht „brauche“. Damit meine ich nicht, dass ich mich nach dem Urlaub nicht darauf freuen würde, aber ich bin froh, dass ich kein Problem damit habe, ihn loszulassen.

    Gefällt 2 Personen

    • Hi Marc!

      Danke für dein Feedback. Dass manche Leute sowas nie sagen würden, habe ich auch schon festgestellt. Aber man schreibt ja seinen Blog nicht öffentlich, wenn man nicht gesehen werden möchte – oder? Naja, vielleicht schließe ich auch nur von mir auf andere. ;)

      Ich habe auch schon in manchen Situationen gedacht, dass ich echt mein Handy einfach mal liegen lassen sollte. Gerade, wenn ich abends abschalten will, ärgere ich mich das ein oder andere Mal über den intuitiven Griff zum Handy und dem damit verbundenen Streifzug durch die sozialen Netzwerke… ;)

      LG, Bine

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  6. Hi,

    eine Blogpause ist wichtig für Kreativität, Enthusiasmus und Ruhe! Ich hatte Mitte 2014 hierzu meine erste Blogparade ausgerufen: „Wenn Blogger Urlaub machen“ – vielleicht kann für den Umgang mit einer Auszeit ja einer der knapp 20 Blogposts behilflich sein ;-)

    VG
    Stefan

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    • Hallo lieber Stefan,

      ja, da hast du Recht! Vor Weihnachten hatte ich echt Mühe, mich noch zum Schreiben zu motivieren und jetzt, wo meine Pause fast zu Ende ist, kann ich es kaum erwarten! Total gut! :)

      Das klingt sehr interessant, ich schaue gern mal vorbei. :)

      Liebe Grüße,

      Bine

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  7. Pingback: Coole Blogbeiträge Woche 1

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