Das Mysterium Hashtag – wie du es wo und warum sinnvoll einsetzen kannst

Um die Sichtbarkeit deines Beitrags auf Twitter, Facebook, Google+, Pinterest oder Instagram zu erhöhen, kannst du so genannte Hashtags nutzen. Dabei handelt es sich um Rauten in Kombination mit einem Wort – aber welches Wort soll man denn da nehmen? Und wieso erhöht das die Sichtbarkeit meines Beitrags? Fragen über Fragen. Und hier kommen die Antworten.

Wenn man sich auf Twitter, Facebook, Instagram, Google+, Pinterest und vielen weiteren Social Media Netzwerken bewegt, sieht man sie überall: die Hashtags, also Worte, denen ein # vorangeht. Ich denke, du weißt, wozu dieses kleine Zeichen vor dem Wort dient, oder? Es erhöht die Reichweite des jeweiligen Posts.

Und wie funktioniert das nun? Grundlegend ist es doch recht simpel: Durch das Wort hinter dem Hashtag werden alle Beiträge, die dieses Wort enthalten, in einer Liste gesammelt. Sucht jemand nun explizit nach diesem Wort, so findet er alle relevanten Posts dazu – also alle Beiträge, die dieses spezielle Wort mit einem # davor beinhalten.

Hashtags untersützen demnach die Sichtbarkeit von Beiträgen und sortieren diese kategorisch. Und wie nutzt du Hashtags nun richtig? Ich habe dir mal sieben Facts über Hashtags zusammengeschrieben, die dir künftig helfen sollen, die richtigen Hashtags zu setzen. Ich hege keinen Anspruch auf Vollständigkeit, wer also noch etwas ergänzen möchte, ist herzlich eingeladen. Also, los geht’s:

  1. Wichtig ist, auf gar keinen Fall zu viele Hastags zu nutzen! Auf Twitter, Facebook und Google+ solltest du nicht mehr als drei Hashtags pro Post nutzen. Dazu kommt, das es sich nicht bei jedem Inhalt lohnt, einen Hastag zu setzen. Wenn ich bei ProKilo zum Beispiel einen Post über die Verarbeitung von Acrylglas setze, lohnt es sich kaum, hier Hashtags zu nutzen, denn die Wahrscheinlichkeit, dass jemand explizit danach sucht, ist eher gering. Dazu kommt, dass es einfach keinen großen Sinn macht, einen Hashtag zu setzen, der vielleicht beliebt ist, aber in keinem Zusammenhang zu meinen Inhalten steht. Das macht keinen guten Eindruck und wird in der Regel auch nicht so gern in der jeweiligen sozialen Welt gesehen. Ich setze Hashtags also nur dann ein, wenn sie auch Sinn machen und meine Sichtbarkeit tatsächlich erhöhen können. Anders läuft die #-Geschichte übrigens bei Flickr oder Instagram: hier solltest du mit Hashtags nicht knauserig sein, denn auf diesen Netzwerken läuft der Hase etwas anders. Hier sind die Hashtags wie Schlagworte, die eben in einer höheren Anzahl auch bessere Treffer erzielen.
  2. Twitter zeigt dir, welche Hashtags du nutzen kannst! Wenn du deinen Post schreibst und du setzt ein # und beginnst, das hervorzuhebende Wort zu schreiben, zeigt dir Twitter in einer Liste an, welche Hashtags es bereits bei Twitter gibt. Das ist immer eine gute Stütze, denn dadurch weißt du, welche Begriffe auch wirklich gesucht werden. Erscheint kein Begriff für dich, weißt du auch, dass es diesen Hashtag noch nicht gibt. Möchtest du nur Content bündeln, ist das nicht verkehrt. Eine Grafikerin zum Beispiel erzählte mir mal, dass sie über Hashtags ihre Arbeiten zusammenhält, damit sie diese ihren Kunden dann in gebündelter Form auf Facebook zeigen kann.  Möchtest du aber deine Sichtbarkeit erhöhen, weil du dich in ein bestehendes Themengebiet einklinkst, musst du nach anderen Worten und Begriffen suchen.
  3. Bei Twitter gibt es den Account @TTMobile_de. Aha, und jetzt? Du glaubst gar nicht, wie nützlich dieser Account ist! Er verrät dir nämlich alle halbe Stunde die erfolgreichsten Begriffe auf Twitter. Das heißt, es gibt hier alle 30 Minuten eine Top 8 der am meisten genutzten Worte. Das ist doch besser als Weihnachten und Ostern zugleich – aber sei hier wirklich vorsichtig, denn es hilft dir nicht, wenn du etwas verknüpfst, was nicht zusammen gehört (siehe Punkt 1).
  4. Wo du deinen Hashtag setzt, ist dir selbst überlassen. Ich schreibe zum Beispiel meinen Hashtag bei Twitter im Fließtext (da hat man ja auch nicht so viel Platz) und bei Google+ und Facebook unter den Text als eine Art Anreihung.  Es kommt auch hier darauf an, was du damit erzielen möchtest. Ein blindes Aneinanderreihen von zigtausend Hashtags ist hier aber nicht gerade ratsam. Merke dir immer: die meisten, die nach Hashtags suchen, wissen auch, wie man sie nutzt.
  5. Auf jeden Fall immer überprüfen! Denn egal, welchen Hashtag du nutzt – du willst ja nicht plötzlich in einer politischen oder gesellschaftlichen oder überhaupt irgendeiner unangenehmen Diskussion landen, oder? Schau also immer, wofür dein Hashtag steht, bevor du ihn setzt und gebe ihn dafür vor dem Veröffentlichen mal in die Suchleiste ein. Passen die angezeigten Beiträge zu deinem Thema? Dann nichts wie los! Sind sie eher nicht so treffend oder gar schädigend? Dann Finger weg!
  6. Zwei Hashtags, die du dir bei Twitter merken solltest: #FF und #Wochenstart. Diese beiden Hashtags garantieren dir ein „Gesehen und Gesehen werden“, denn diese beiden Hashtags werden jede Woche wieder aufs Neue gesendet. Ein #Wochstart kann etwa mit einem Montagsgruß versehen werden und ein #FF beinhaltet immer die Top-Follower der Woche (Leute, die dich retweetet oder erwähnt haben oder Accounts, dessen Inhalt du empfehlenswert findest.
  7. Für jeden unter euch, der Instagram nutzt: wie bereits erwähnt, funktioniert das Taggen hier ein bisschen anders. Doch auch hier gibt es Hashtags, die du dir merken solltest. Das erste ist #instagood, worüber du dann die Möglichkeit hast durch die Website instagood erwähnt zu werden. Mit #photooftheday kann dein Bild auch durch den Account @photooftheday empfohlen und somit deine Sichtbarkeit ebenfalls erhöht werden. Über #nofilter kannst du Bilder veröffentlichen, die keinen Filter oder Bildbearbeitung erfahren haben. Hier kannst du noch mehr Hashtags für Instagram finden.

So, das ist alles, was ich über Hashtags weiß. Was hast du bislang für Erfahrungen mit Hashtags gemacht?

Konnte ich dir mit meinem Beitrag helfen oder hast du noch Fragen? Dann kommentier doch gerne unten den Beitrag und ich melde mich dann. :)

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7 Gedanken zu “Das Mysterium Hashtag – wie du es wo und warum sinnvoll einsetzen kannst

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