Das Spiel mit dem Wasser – Ein Experiment mit der Smartphone-Kamera

Ich experimentiere sehr gerne mal, wenn ich fotografiere – insbesondere, wenn ich mein Handy in der Hand halte. Leider habe ich meine „richtige“ Kamera viel zu selten bei mir und bin somit ziemlich oft auf die Handykamera angewiesen. Umso besser, wenn man den einen oder anderen Trick entdeckt, um richtig coole Fotos zu erzeugen. Und heute möchte ich dir einen meiner Tricks verraten – es wird nass, es wird verrückt und es macht riesig Spaß!

Wenn ich mit meinem Smartphone (übrigens ein Samsung S5) fotografiere, spiele ich gern immer ein bisschen rum. Ich möchte keine 0815-Bilder erzeugen, sondern eben etwas Besonderes zaubern. Bislang habe ich nur mit den unterschiedlichen Modi der Kameraeinstellung experimentiert. Jetzt geht es dem Handy aber mal so richtig an den Kragen!

Wasser marsch!

Dieser Trick geht natürlich nur, wenn du ein wasserdichtes Handy hast, ansonsten wäre ich da wirklich vorsichtig. Beim Befeuchten der Linse kann nämlich auch etwas Wasser daneben laufen.

Und das machst du jetzt: Du nimmst ein bisschen Wasser auf deinen Finger. Am besten ist natürlich klares Wasser. Wenn du aber gerade unterwegs bist und keins zur Verfügung hast, nimm einfach Spucke. Mach ich auch manchmal. Dann tupfst du mit deinem nassen Finger vorsichtig auf die Linse deiner Kamera. Solange, bis zu zufrieden bist. Wenn du nur kleine Tropfen auf der Linse platzierst, dürften sie auch nicht verlaufen.

Ich dachte mir, dass man den Effekt am schönsten sieht, wenn man Licht fotografiert, also habe ich ein Bild von einer Lampe gemacht. Zuerst siehst du das Bild ohne Effekt, dann folgt das Bild, das mit Wassertropfen fotografiert wurde:

Lampe_Rohbild_ohne_Effekt_Blog_Smartphone_Fotografie_Trick  So sieht die Lampe dann mit Wassereffekt aus.

Hat was, oder?  Ich hab mich damit auch noch ein bisschen weiter ausgetobt. Weil das nämlich bei starken Kontrasten gut hervorkommt, habe ich den Effekt auch mit einer Tastatur getestet. Das ist das Ergebnis:

Wie das Weiß sich spiegelt - wow!

Ein bisschen verzerrt, aber echt cool!

Wie du siehst, gibt es Unterschiede im Effekt. Dafür gibt es zwei Ursachen:

Erst einmal ist natürlich entscheidend, wie du das Wasser auf der Linse platzierst. Bei dem Lampenbild habe ich einen Tropfen mittig drauf gesetzt. Bei den Tastaturbildern habe ich den Tropfen dann nur am Rand platziert.

Die zweite Ursache ist die Größe des Tropfens. Wenn du die Linse nur etwas mit dem Wasser benetzt, entsteht ein Effekt wie auf den Tastaturbildern. Ein größerer Tropfen erzielt dann ein Ergebnis wie auf dem Lampenbild.

Hier noch ein schönes Bild aus der Natur, was ebenfalls mit einem kleinen Tropfen seitlich platziert entstanden ist:

Der Effekt lässt das Bild verwunschen wirken.

Da kommen die Lichteffekte so richtig zur Geltung und das Bild hat beinahe etwas Malerisches. Ich finde den Effekt klasse!

Und hier ein kleiner Bild-Nachtrag. Ist zwar eher etwas künstlerischer, aber ich habe abgesehen vom Kontrast an diesem Bild nichts bearbeitet – die Optik kommt durch das Wasser:

20141016_174021

In meinem Experimentierwahn habe ich übrigens noch etwas anderes ausprobiert: mit dem Smartphone durch eine Wasserflasche mit Kohlensäure zu fotografieren. Das Ergebnis hat auf jeden Fall auch was:

Durch eine Wasserflasche mit Kohlensäure aufgenommen...

Was meinst du? Sind doch eigentlich ganz gute Bilder geworden, oder? Welches gefällt dir denn am besten?

[Header: DeathToTheStock]

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2 Gedanken zu “Das Spiel mit dem Wasser – Ein Experiment mit der Smartphone-Kamera

    • Liebe Leonie,

      Wenn man gerne mal rumspielt, dann geht auch mal was kaputt. :D Nein, also eigentlich dürfte nichts passieren. Ich verstehe aber deine Angst, denn obwohl mein Handy wasserfest sein sollte, traue ich mich nicht, es in Wasser zu stecken. Deswegen auch das Foto durch die Flasche durch und nicht von mittendrin. ;)

      Diese beiden Bilder sind auch meine Favoriten. Wie ich ja schon beschrieben habe, braucht man für diese Effekte Licht. Und wenn die Sonne scheint und man das Handy im richtigen Winkel hält, kriegt man sogar die Regenbogenfarben abgezeichnet. Aber da heute keine Sonne in Sicht ist, musste künstliches Licht herhalten.

      Liebe Grüße, Bine

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